5. Netzwerktreffen des CUAA-DAHZ

01.04.2026

© SICyT

Am 25. und 26. März fand das fünfte Netzwerktreffen des CUAA-DAHZ statt, diesmal in den Räumlichkeiten des Centro Cultural de la Ciencia in Buenos Aires. Es waren zwei Tage intensiver Zusammenarbeit, an denen das DAHZ seine Stärken zeigen konnte: das große menschliche und fachliche Potenzial der binationalen Studiengänge, die stabile und nachhaltige Kooperation und die vielfältigen positiven Auswirkungen  für die beteiligten Personen, Hochschulen und Unternehmen.

Am Treffen teilgenommen haben mehr als 150 Personen aus Hochschule, Forschung, Wirtschaft und Politik: Projektverantwortliche, Lehrende, Forscher/innen, Verwaltungspersonal sowie Studierende und Alumni der binationalen Studiengänge und zahlreiche Vertreter/innen von Unternehmen, Behörden und Ministerien.

Das Netzwerktreffen wurde eröffnet durch Guillermo Jensen, Direktor für Internationale Zusammenarbeit im Staatssekretariat für Bildung (SE-MCH) und Marcelo Marzocchini, Direktor für Zusammenarbeit mit Unternehmen und Einrichtungen aus den Bereichen Innovation, Wissenschaft und Technologie im Staatssekretariat für Innovation, Forschung und Technologie (SICyT). Danach sprachen der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland, Dieter Lamlé, und die Unterabteilungsleiterin für Internationale Kooperation im Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR), Sandra Lehneke. Alle hoben die Bedeutung des CUAA-DAHZ für beide Länder hervor und lobten die erfolgreiche, langjährige und krisenresistente Kooperation auf Augenhöhe.

Marcelo Marzocchini, Dieter Lamlé, Sandra Lehneke und Guillermo Jensen

Die beiden DAHZ-Direktoren, Daniel Zimmermann und Esteban Amador, gaben einen Überblick über die Neuigkeiten im DAHZ, bevor sich Markus Zanner, Generalsekretär der Alexander von Humboldt Stiftung (AvH), Rui Oppermann, Direktor für Internationale Beziehungen bei CAPES, und Graciela Humbert Lan, Prosekretärin für Internationale Beziehungen an der UNLP über Herausforderungen und Chancen der wissenschaftlichen und akademischen Zusammenarbeit zwischen der EU und Lateinamerika austauschten. Es folgten Podiumsdebatten mit Vertreter/innen von Hochschulen und Unternehmen sowie Alumni zu den Themen Biomedizin, Energiewirtschaft, Astrophysik und Geisteswissenschaften.

Podiumsdebatte zum Thema Biomedizin

Zum Abschluss des ersten Tages lud die Deutsche Botschaft zu einem Empfang ein. Bei der Begrüßung durch den Geschäftsträger Peter Neven und Sandra Lehneke vom BMFTR wurde das DAHZ erneut als bedeutendes Projekt in der akademischen und wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Argentinien hervorgehoben und Dank an alle Beteiligten ausgesprochen.

Der zweite Tag des Netzwerktreffens startete mit einem Austausch zu Ausbildung und Unternehmen bzw. den Herausforderungen und Perspektiven der Personalpolitik führender internationaler Unternehmen und den Chancen für das CUAA-DAHZ. Es folgten Erfahrungsberichte von Studierenden und Absolvent/innen verschiedener DAHZ-Projekte und die Vorstellung der neuen begleitenden Forschungsprojekte der Binationalen Studiengänge. Im Anschluss stellte Flavio Soldera noch das Programm RAICES und das Netzwerk argentinischer Wissenschaftler in Deutschland (RCAA) vor.

Alumni berichten von ihren Erfahrungen

Mit einer kurzen Zusammenfassung durch die Direktoren und einem Ausblick auf die Zukunft endete das fünfte Netzwerktreffen des CUAA-DAHZ. Alle Teilnehmenden zeigten sich sehr zufrieden mit der Veranstaltung und dem konstruktiven Austausch.

Am Nachmittag des 26. März fand dann noch das Kick-off Meeting für neue Anbahnungsprojekte 2026 statt, bei dem die jeweiligen Hochschulpartner ihre geplanten binationalen Studiengänge vorstellten. Im Anschluss erläuterten Mitarbeitende der Nationalen Kommission für Evaluation und Akkreditierung (Comisión Nacional de Evaluación y Acreditación Universitaria, CONEAU) den Akkreditierungsprozess in Argentinien.

Das CUAA-DAHZ bedankt sich bei allen Gästen für ihr Kommen und die Mitwirkung am Gelingen dieses wichtigen Netzwerktreffens zum Neustart der deutsch-argentinischen Zusammenarbeit! Wir hoffen auf ein baldiges Wiedersehen!