Auftakt des bi-nationales Doktorandenprogramms "Interdisziplinäre sozio-kulturelle Studien (Europa und Lateinamerika)"

In der Universidad Nacional de La Plata (UNLP) wurde das erste binationale Austauschprogramm für argentinische und deutsche Doktoranden, „Interdisziplinäre sozio-kulturelle Studien (Europa-Lateinamerika)“, vorgestellt. Die Zusammenarbeit der UNLP und der Universität Rostock (UR) wird vom Ibero-Amerikanischen Institut Preußischer Kulturbesitz (IAI) in Berlin unterstützt.

Die Auftaktveranstaltung fand im Rektorat der Universität statt. An ihr nahmen u. a.  der Rektor der UNLP, Prof. Raúl Perdomo, der Dekan der geisteswissenschaftlichen Fakultät, Prof. Aníbal Viguera, Dr. Dirk Schüller, Berater für wissenschaftliche und technische Angelegenheiten der deutschen Botschaft und Direktor der deutschen Seite des Deutsch-Argentinischen Hochschulzentrums sowie Dr. Graciela Humbert Lan, Direktorin der argentinischen Seite des Deutsch-Argentinisch Hochschulzentrums, teil.

Das aus einer langjährigen Zusammenarbeit zwischen der UR und der UNLP entwickelte Promotionsstudium ist auf Traditionen beider Universitäten im Bereich der Forschung zu postdiktatorialen Regierungen und Vergangenheitsbewältigung in Argentinien und Deutschland begründet. Das Programm umfasst Seminare, Doktorandenkolloquien, Sprach- und interkulturelle Bildung sowie Forschungspraktika, die im soziopolitischen, soziokulturellen sowie soziohistorischen Bereich angesiedelt sind. Ziel ist es, Doktoranden und Doktorandinnen für die interdisziplinäre innovative empirische und theoretische Forschung zu Phänomenen der Transitionen zur Demokratie, Identitäten und Erinnerung in Lateinamerika und Europa im 20. und 21. Jahrhundert zu ermutigen.

Die Präsentation wurde von einer Podiumsdiskussion mit dem Titel „Die Internationalisierung der höheren Bildung in Argentinien: Bi-nationales Doktorandenprogramm der interdisziplinären Geisteswissenschaften zu Europa und Lateinamerika“ begleitet. Diskutanten waren Dr. Graciela Humbert Lan, Prof. Dr. Nikolaus Werz von der UR, Dr. Peter Birle, Forschungsleiter des IAI in Berlin und Prof. Juan Ignacio Piovani von der UNLP.

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